Bin nur ein kleiner Hirte

Bin nur ein kleiner Hirte,
meine großen Brüder auch.
Tag und Nacht sind wir da draußen,
passen auf die Schafe auf.
Nachts ist es manchmal ziemlich kalt,
unser Feuer bringt Wärme und Licht,
ich bleib ganz nah bei den anderen,
ja, dann fürchte ich mich nicht,
ja, dann fürchte ich mich nicht.

 

Bin nur ein kleiner Hirte,
ich war dabei, ich hab’s gesehn,
es ist letzte Nacht gewesen,
auf unserm Feld ist es geschehn.
Plötzlich war da ein Engel bei uns,
wir erschraken fürchterlich,
doch er sprach: Habt keine Angst,
fürchtet euch nicht.
Fürchtet euch nicht.

 

Ein Singen und Rauschen, tausend Engel lobten Gott.
Ehre dem Vater, der diese Welt besucht,
verschenkt seine Liebe, hilft heute aus der Not,
sendet den Sohn, macht ein Friedensangebot.

 

Bin nur ein kleiner Hirte,
hab nicht alles gleich kapiert,
erinnere mich ganz genau,
der Engel hat es uns erklärt:
Der Retter der Welt ist heute geboren,
um die Ecke in Bethlehem.
Ihr seid die Ersten, die das hören,
guckt es euch selber an, geht hin!
Guckt es euch selber an, geht hin!

 

Bin nur ein kleiner Hirte,
aber rennen kann ich schnell,
sofort liefen wir nach Bethlehem,
zu dem Baby in dem Stall.
Der Engel hatte wirklich recht,
in der Krippe lag das Kind im Stroh,
auf dem Rückweg war die Laune gut,
wir sangen laut und froh.
Wir sangen laut und froh.

 

Text & Musik: © Daniel Kallauch, VOLLTREFFER, 45529 Hattingen